… von damals bis heute:

Angefangen hat alles in den 60er Jahren mit unserem Segelkanadier “Kiekmol” mit dem wir mit den Eltern, meinen drei Schwestern und mir jedes freie Wochenende auf der Hamme unterwegs waren. Damit konnte man nur bei achterlichem Wind segeln, aber auch Paddeln und Rudern. Es gab sogar einen Hilfsmotor von FZ. So einen Kanadier habe ich mir 1970 auch zugelegt, von dem es leider kein Foto mehr gibt (mir wurde der “Kiekmol” zu eng…). Der hieß “Pik7”.

 

Auch mein Großvater war schon Cellist und Segler. Er hatte z.B. eine Jolle namens “Alk”, mit der auf Ochtum und Weser gesegelt wurde.

Mit dem 20er Jollenkreuzer “Scheeben Wind” ging’s auch mal in’s Watt. Mit ihm hatte ich erste Mitsegelgelegenheiten als Kind.

Parallel mit meinem Eintritt in die Segelkameradschaft Wappen von Bremen ca. 1970, wo ich dann selber richtig das Segeln gelernt habe und auch die Segelscheine bis zum Sportseeschifferzeugnis (1973) gemacht habe, wurde der “Wanderfalke” angeschafft.

Ein besonders schöner 30er Jollenkreuzer (B 137, De Dood-Bau von 1939), 30 Jahre lang der ganze Stolz meiner Eltern. Und: Das Schiff war schnell! Es wurde aber leider 2005 aus Altersgründen verkauft, traurig, traurig…

Und das hier ist die kleine “Flut”, ein 15er Mahagoni-Jollenkreuzer (P 598) von 1968 (Gartemann – Wusterwitz). Mein erstes eigenes ernstzunehmendes Schiff. Wir hatten es auf dem Steinhuder Meer liegen. Leider haben wir die Flut zwischenzeitlich ebenfalls verkaufen müssen. Ein altes Holzschiff braucht eben viel Zeit und wir konnten es viel zu wenig nutzen…

Jetzt waren wir halt ein paar Jahre aufs Chartern angewiesen

– z.B. mit dieser Bavaria 30 (2011 Boddengewässer um Zingst und Rügen)

oder mit dieser kleinen Defender 27 (2012 Stettiner Haff, Achterwasser und rund Rügen)

hier im Stadthafen von Stralsund

Sehr gern segelte ich manches Jahr mit zwei Freunden auf der Comfortina 35 “Blaubär” (2012 z.B. Litauen, Gotland, Bornholm und dänische Südsee)

Mittlerweile haben die Beiden sich verkleinert und die unglaublich schön restaurierte “Haparanda”, eine Vindö 32 gekauft,
mit der wir in 2018 den bottnischen Meerbusen bis zur nördlichsten Stelle der Ostsee bereist haben.

 

2015 brach für meine Familie und mich ein neues Kapitel an:

Wir kauften uns bei Ebay ein altes Schätzchen (von 1972), die “Sonate” auch eine Defender 27
Mit ihr hatten wir einen herrlichen Segelsommer um Rügen und Usedom, stationiert im idyllischen Naturhafen Gustow.

Leider mussten wir feststellen, dass über längere Zeiträume wirklich nur zwei Personen auf der “Sonate” existieren konnten.
Also haben wir uns kurzerhand noch im gleichen Jahr wieder von ihr getrennt, nachdem wir in Bremen die “Madane”, eine Bumerang 860 entdeckt hatten, von der wir spontan begeistert waren:

Während der Herbstferien 2015 haben wir diese über Bremerhaven, die Elbe, den Nordostsee-Kanal und über die Inseln Fehmarn, Falster und Møn nach Rügen überführt.


Dort hat sie im  Naturhafen Gustow ihren neuen Heimathafen gefunden!